Dienstag, 24. Februar 2009

aus dem Nest geschlüpft

Wenn Seifenblasen fliegen lernen tun sie das meist nur bei dunkler Nacht.

Vor Kurzem wurde die Reisegruppe erweitert. Es kam ein neuer Transporter aus Deutschland. Blau mit einer gelben Figur drauf. Dieser sollte Platz für den Seifenblasen Nachwuchs bieten. So war es auch.
Seifenblasen sind aber keine Nesthocker. Sie wollen bald die Umgebung erkunden. Dazu müssen sie jedoch erst einmal fliegen lernen.

Am Rande der Stadt fand sich zu später Stunde ein dunkles Lokal. Der ideale Platz für Flugstunden.





Leider waren die ersten Jungen Fehlgeburten. Geschirrwaschmittel hat wohl die junge DNA zerstört.

Seife erwies sich da als besser geeinete Nahrung für die Kleinen. Die nächsten schlüpften aber in wenigen Minuten.. Diese war jedoch etwas fett, wo wir aber in gar keinem Fastfood Restaurant waren. Sie mussten trotzdem trainieren, jetzt erst recht - Speck muss weg! Im zweiten Bild sieht man den Ausblick einer Jungblase beim Start, volle Verwirrung.

Einge haben es leider nicht geschafft wie man in Bild drei sehen kann.


Sie waren einfach viel zu dick. Eine Mastgans mit Spatzenflügel wird wohl auch nicht weit kommen. Zum Glück kam aber rasch der Leichendienst und führte sie schnell in die ewigen Schwebgründe der Seifenblasen.
Aber keine Sorge wegen der vermeintlich hohen Todesrate. Das sieht am ersten Blick nur so aus. Sie wurden alle samt in den ewigen Schwebgründen recycled (keine Anung ob das Wort jetzt sehr falsch geschrieben ist, der Autor hat keine Kontatklinsen in den Augen und ist zu fault ins Wörterbuch zu schauen - blind und blöd...*g*). Sie schwinnen dann die Donau hinunter bis zum Meer, und irgendwann kommen sie in den Magen von einem kleinen Fisch, daher sind Fische so schillernd bunt!

Samstag, 7. Februar 2009

Pensionistenangriff

Eine Reise, gut und schön, aber wohin? Wir beratschlagten uns mit den Blasen: Sie rieten uns dem braunem Wegweiser nach Schlosshof zu folgen... Gesagt - getan: Wir folgten.
Die Strassen wurden immer enger, je tiefer wir uns ins Marchfeld wagten. VORbei an allerhand Skurillem, doch so richtig beunruhigend wurde es erst im Dorf der Killer- Pensionisten. Das Schild hätte uns warnen sollen, doch in unserem Übermut beachteten wir es nicht VORbei an allerhand Skurillem, doch richtig beunruhigend wurde es erst im Dorf der Killer-Pensionisten. Das Schild hätte uns warnen sollen, doch in unserem Übermut beachteten wir es nicht und folgten unserer Spur stur weiter.

Sie waren überall, die Pensionisten. Manche von ihnen getarnt, einen Kinderwagen VOR sich herschiebend. Aber uns konnten sie nichts VORmachen, wir wussten worauf sie aus waren... und abermals versteckten wir die Blasen VOR einem möglichen Übergriff! Wir flohen immer höher den Berg hinauf und oben - das Schloss mit Hof und Tieren. Manche tot, aber einige durchaus lebendig, wenn auch mit sonderbarer Körperhaltung.

Wir beschlossen den Blasen wieder ein wenig Auslauf zu gönnen und genossen ihr stilles Lachen während sie mühelos massive Schlossmauern überwanden. Als wir genug herum getollt hatten, sollte die Reise weiter gehen. Doch für die nächste Zeit etwas luftiger - mit ungewollt offener Beifahrerscheibe. Somit stand auch schon unser nächstes Ziel fest: der nächste Öamtc-Stützpunkt. Den jedoch, sollten wir nicht erreichen. Das Problem des kaputten Fensters wurde aus Langeweile, während eines Staues behoben. Wir hatten jedoch schon die Donaubrücke überquert und waren kurz vor der Grenze. Ans Umkehren war also nicht zu denken, und somit beschlossen wir eine Kaffeepause mit frischen, fetten Krapfen einzulegen.

Kaum hatten wir es uns bequem gemacht, bemerkten wir dass wir verfolgt worden waren. Am Tisch hinter uns saßen merhere Pensionisten!!! Taten so, als ob sie sich über "die gute, alte Zeit" unterhalten würden. Aber wir hatten sie erkannt, daher kam der Angriff auch nicht völlig unerwartet. Ich war gerade in ein Gespräch vertieft, als ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm. Eine Dame hatte sich von der Gruppe gelöst, und kam mit weit ausgestreckten Armen auf mich zu. Ich riss den Kopf herum und starrte sie entsetzt an - bereit die Blasen bis aufs Letzte zu verteidigen! Derart ertappt, lenkte sie von ihrem ursprünglichen VORhaben ab und griff nach ihrem Mantel.

Uff!! Das war gerade noch gut gegangen. Wir verließen das Lokal und beruhigten uns VOR der Heimfahr bei einem kleinem Stadtrundgang.

Freitag, 6. Februar 2009

heimtükische Flachlandgazellen

Habt ihr euch schon einmal gefragt was Seifenblasen so tun, wenn sie nicht gerade VOR uns herfliegen? Wenn Sie noch in ihrem Becher sitzen und warten? Oder warten Sie womöglich gar nicht? Was tun sie da wenn sie da so im Dunkeln sind, im luftleeren Raum? Ganz eng zusammengekuschelt, eine neben der anderen sitzt da im Becher. Keiner kann sagen wie viele es sind. Wissen sie es selbst? Wer sagt wer als nächster in die weite Welt schwebt?
Ich sage es euch. Es ist die Oberseifenblase. Sie erkundet die Welt für alle anderen. Sie weiß wer als nächster an der Reihe ist. Und woher weiß ich wer die Oberseifenblase ist? Weil sie als erstes aus dem Becher kam und es mir verraten hat. Sie hat mir auch verrBild hinzufügenaten rasch zu fliehen. Rasch, beVOR kleine seltsame Minimonster kommen. Schreiend, spukend infizieren sie die armen kleinen Bläschen. Blass sinken sie dann traurig zu Boden. Leider sind Minimonster aber fast überall, aber am Land etwas weniger.


Ja so haben wir uns entschlossen sie zu befreien und sind rasch ins weite Land gefahren, wo schon bald die ersten richtig bedrohlichen Wesen uns den Weg versperren wollten, schlimmer als die Minimonster. Wir hatten Glück. Sie sammelten sich erst und waren alle samt kurzsichtig. So konnten wir auf leisen Sohlen davonschleichen. Die Marchfelder Flachlandgazellen [Marchlandis flachus flachus Gaziellies curzsichtix] gehören zu den heimtückischen Rudeljägern. Nur wenige wissen um ihre Gefährlichkeit. So kurzsichtig sie sind, so gefährlich sind ihre Blicke. Wenn dich der treuherzige Blick einmal trifft ist es aus. Du bist ihnen verfallen. Sie tun nur so uninteressiert. So warnten wir die Seifenblase und rieten ihr sich nur nicht zu zeigen. Das furchtlose Rudel der Gazellen wartete nur noch auf die richtigen Einfallswinkel der Sonnenstrahlen (da sie ja kurzsichtig sind), damit die Blase noch schöner geschillert hätte. Dann hätten sie uns angefallen und die Blase geschupst bist ihr grün und blau vergangen wäre. Aber wir haben es rechtzeitig erkannt und entkamen unerkannt, gut versteckt war all die Farbpacht.

Das ist der Grund, warum das Bild so farblos ist, weil keine Seifenblasen der Welt Farbe geben konnten, weil sie in ihrem Becher hockten und zitterten. So war die Welt für ein paar Minuten farblos.
Wenig später gab es Entwarnung und die Seifenblasen entspannten sich bei einer kleinen Pause an der frischen Luft, während wir beschlossen eine Reise zu starten - die Blasen überredeten uns mit ihnen die Welt zu erkunden.

VORbereitung

Der Fluchtwagen ist im Halteverbot geparkt- die Unterstützung ist im Anmarsch!
Um die Wartezeit auf die Wiederkehr des Komplizen zu verkürzen wird der Schatz hervor geholt. Doch kaum ist das Siegel gebrochen, da gibt es kein Halten mehr...

VORsichtig zuerst, dann immer schneller verlassen die Blasen das Bubblegate - die Freiheit ruft!!!
Sie sind nicht bereit noch länger in dem engen Gefängnis
zu verharren!
Große und kleine schillernde Kugeln, spiegeln die Welt wider, getragen von Luftströmen und Windböen.
Zu scheu und zu klug um sich wieder einfangen zu lassen,
wird die Umgebung erkundet.
Doch wohin geht die Reise?


















Die erste Reise führt bedauerlicherweise zu einer Zweigstelle des Verbrechens: das Lager!!!
Heldenhaft wird die Eingangshalle erforscht und die gefährlich anmutenden, zweibeinigen Kreaturen ignoriert...
Die aufkeimenden Erinnerungen an Enge und Dunkelheit werden erfolgreich niedergekämpft
und verdrängt. Wie Schnee legt sich das Vergessen über die Erinnerungen und versteckt was besser unentdeckt. Denn VORbelastungen sind unzulässig!

Doch trotz allem: das ist kein Ort für jungen Seifenblasen...die Reise muss weitergehen...

Mittwoch, 4. Februar 2009

Die erste Seifenblase

Die erste Reise der Blase fand nach ihrer Befreiung aus einem großen Bunker statt. Todesmutig haben wir uns die Seifenblase geschnappt und sind mit ihr geflohen, nachdem wir ein unverschämtes Lösegeld zahlen mussten. Dann flog sie das erste Mal. Leider gibt es davon keine Bilder. Auf der Flucht war zu wenig Zeit und zu viele andere Möbelhausflüchtlinge waren um uns.
Daher ein späteres Bild des Wanderers durch unbekannte Gebiete.