Freitag, 6. März 2009

nomen est omen

Reiseseifenblase, die: es handelt sich um kleine Wesen mit mehr oder weniger kugeliger Form und wunderbar schillernder Haut. Von Neugier und Wissensdurst getrieben, gilt das primäre Interesse dem Erkunden von neuen Orten, kurz gesagt, dem Reisen. Doch VORsicht ist geboten, denn so schön die Haut auch ist, so empfindlich ist sie. Tödliche Verletzungen, VORallem bei den jungen und den sehr alten Vertretern dieser Gattung sind keine Seltenheit.

Um mit Reiseseifenblasen artgerecht umzugehen, muss man sie also reisen lassen.
Sicher im Transportbehälter verschlossen, sollte die erste Studienreise nach Deutschland gehen.
Wir entschlossen uns für eine Zugreise.
Abfahrt war Samstag, 21.feb 2009, am späteren Abend. Die Plätze, die für uns reserviert waren, befanden sich in einem Abteil mit einer äußerst kommunikativen Heizelement. Doch leider kam das Heizen, bei der ganzen Unterhaltung zu kurz. Frierend sahen wir uns also gezwungen ins nächste Abteil zu ziehen. Hier war es nicht nur wärmer, sondern auch, in Ermangelung an Mitfahrgästen, viel bequemer. Doch allzu lang hielt die Freude nicht an, denn in einer der nächsten Stationen, bekamen wir einen sehr bald, sehr laut schnarchenden Abteilkollegen.
Somit verbrachten wir die letzten Stunden vor Ankunft auch schlafend - so gut dies möglich war.

Um kurz nach 7 Uhr am 22. Feb, kamen wir in Stuttgard an und ließen die Blasen ihren ersten Auslandsflug machen. Voll Freude flogen sie dem Ausgang entgegen. Nur die zwei Jüngsten klammerten sich furchtsam aneinander...

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